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So finden Sie die richtige Hülle für Ihr Smartphone

Donnerstag, 15. August 2019 13:57:27 Europe/Berlin

Abnehmbare 2 in 1 Hülle für das iPhone. Das elegante und schlanke Tasche Design
bietet Struktur, Schutz, Stoßfest und Sicherheit. Die Schutzhülle ist außen mit Leder
überzogen. Im Inneren ist das Gehäuse zusätzlich mit Wildlederfutter bedeckt und
schützt somit vor Kratzern, Schmutz und Rissen. Der Perfekter Rundumschutz!


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Hardcase, Softcase, Bumper und Flipcase: Hüllen schützen Smartphones bei Stößen oder
Stürzen. Einige Cases bieten sogar nützliche Zusatzfunktionen. Doch beim Kauf ist Vorsicht
geboten.


Die Auswahl an Schutzhüllen fürs Handy ist riesig: „Hardcase, Softcase, Bumper oder
Flipcase sind nur vier Beispiele für unterschiedliche Varianten, die sich vor allem in Bezug
auf das Material voneinander unterscheiden“, erklärt Hayo Lücke vom Portal Inside-
Handy.de. Ein Hardcase etwa besteht meist aus festem Kunststoff. Bumper für den
Handyrahmen sind dagegen aus gummiartigem Material und sollen Stöße und Stürze
kompensieren.


Und Softcases sind häufig aus biegsamen Materialien wie Silikon oder Thermoplastischem
Polyurethan (TPU) hergestellt, erklärt Lücke. Der Vorteil: „Das Handy liegt spürbar griffiger in
der Hand.“


Aber Vorsicht: „Bei Silikonhüllen sollte vor dem Kauf eine Begutachtung stattfinden, denn
wenn das Material zu weich ist, kann das Smartphone bei einem Sturz aus der Hülle fliegen“,
erklärt Abdul El-Chafei, Handyreparatur-Experte aus Hannover. Die Hülle sollte auch nicht zu
dünn sein, weil sich der Druck dann wie bei harten Materialien direkt aufs Smartphone
überträgt. Besonders wichtig sei es, die Ecken des Smartphones zu polstern.
„In der Regel ist es immer besser, ein Case zu nehmen, das einen dicken Rand hat, der über
den Display absteht – das schützt den Bildschirm bei einem frontalen Crash“, sagt El-Chafei.
Sein Tipp für alle, die es dezent mögen: Eine dünne Hülle und Display-Panzerfolie schützen
die Vorderseite auch.


Passgenaue Hüllen
Daniel Rottinger vom Telekommunikationsportal Teltarif.de empfiehlt passgenaue Hüllen fürs
jeweilige Modell (ab 15 Euro): „Damit der Nutzer auf Anrufe und sonstige Nachrichten
bequem reagieren kann, ohne dass er das Gerät zunächst umständlich aus der Hülle
bugsieren muss.“
Extra-Stabilität erhält eine Hülle durch einen festen Rahmen, weiß der Experte. „Gerade für
Radfahrer ist dies optimal, da so auch ein Sturz des Gerätes im besten Fall ohne Folgen
bleibt.“


Smartphone im freien Fall. Damit es keine bleibenden Schäden gibt, sollte es in einer
schützenden Hülle stecken


Smartphone im freien Fall. Damit es keine bleibenden Schäden gibt, sollte es in einer
schützenden Hülle stecken

Die Hüllenarten Hardcase, Softcase und Bumper haben aber einen entscheidenden Nachteil.
„Sie schützen nicht das mitunter empfindlichste Bauteil eines Smartphones, das Display“,
sagt Lücke.


Er favorisiert sogenannte Flipcases. „Hier wird das Handy meistens nicht nur in eine harte
Schale gelegt, sondern die Vorderseite zusätzlich durch ein aufklappbares Front-Cover
geschützt.“

Hüllen mit integriertem Zusatzakku


Von einfachen Bumpern rät Lücke eher ab, weil sie weder Rückseite noch Front eines
Handys vor Beschädigungen schützt: „Jeder Smartphone-Nutzer wird sich schwarz ärgern,
wenn das Handy einmal auf den Boden stürzt und das Display zwar nicht zersplittert, dafür
aber fiese Kratzer sichtbar werden.“ Auch Cases aus Metall seien nur bedingt zu empfehlen,
da sie Empfang, Sendeleistung und in der Folge auch die Ausdauer des Akkus
beeinträchtigen.


Flipcases bieten neben Schutz für das Telefon auch Platz für Kreditkarten oder ähnliches
Flipcases bieten neben Schutz für das Telefon auch Platz für Kreditkarten oder ähnliches
Es gibt aber auch Smartphone-Hüllen mit integriertem Zusatzakku. „Diese sind vor allem
dann sinnvoll, wenn Apps auf dem Handy genutzt werden, die zum Beispiel den Prozessor
stark beanspruchen oder langfristige GPS-Verbindungen erfordern“, erklärt Lücke. „Neben
Navigationslösungen können das auch Handyspiele sein – etwa das derzeit äußerst beliebte
,Pokémon Go‘.“


Allerdings sind Akku-Hüllen deutlich teurer als andere Lösungen und kommen zudem
wuchtiger daher. Handyexperte El-Chafei rät von solchen Spezialhüllen sogar grundsätzlich
ab: „Diese belasten die Ladebuchse des Geräts meistens unnötig viel und bestehen
meistens aus härteren Materialien, die den Druck bei einem Sturz fast eins zu eins auf das
Smartphone weiterleiten.“ El-Chafei bevorzugt deshalb als Nachladelösung einen externen
Zusatzakku (Powerbank).


Outdoor-Schutzhüllen
Und dann gibt es noch die Hüllen für extreme Belastungen und Ansprüche. „Outdoor-
Schutzhüllen sind nicht nur besonders stoßfest, sondern dichten Handys zum Teil auch
gegen Wasser und Staub ab“, erklärt Lücke. „Allerdings wird die Bedienung umständlicher,
da zum Beispiel die Lautstärketasten fester gedrückt müssen oder für die Nutzung des USB-
Anschlusses zuvor ein Schutzpfropfen zu entfernen ist.“


Grundsätzlich gilt es deshalb, bei solchen Cases vor dem Kauf zu prüfen, ob sich alle Tasten
auch mit der Hülle gut drücken lassen und sich das Ladekabel problemlos einstecken lässt,
rät El-Chafei. Und etwas Pflege schadet bei stark beanspruchten Hüllen dann und wann
auch nicht: „Das Case sollte regelmäßig gereinigt werden, da sonst Schmutzablagerungen
zwischen Handy und Hülle zu Kratzern führen können.“
(Quelle: Welt.de)

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